zum Merkzettel hinzufügen

Die Region der Seen Ndutu/Masek gehört zum Ngorongoro Schutzgebiet.

Die Böden der Umgebung der Sodaseen sind reich an Mineralstoffen und Salzen. Die Muttertiere unter den Gnus und Zebras brauchen diese Mineralien unbedingt für die Milchproduktion, denn hier in dieser Gegend werden zwischen Dezember und März Hunderttausende kleine Vierbeiner geboren. Es starten die Zebras im Dezember und Januar, ab Mitte Februar folgen die Gnus.
Es ist unmöglich, diese Geburtensaison auf den Tag oder die Woche genau vorherzusagen, weil alles von den Regenfällen und damit vom Futterangebot während der Großen Tierwanderung abhängt.

Die Schwierigkeit in der Planung ist außerdem, dass genau am Lake Masek die Grenze zwischen zwei Schutzbegieten verläuft. Dem Ngorongoro einerseits und der Serengeti andererseits. Beide Gebiete verlangen separate Eintrittsgebühren, aber der grüne Grenzverlauf ist unseren Safariguides gut bekannt. Überschreitungen werden empfindlich geahndet, weshalb ein Selbstfahren hier gar nicht infrage kommt. Auch würde man ohne Suaheli-Kenntnisse und Funk die mobilen Camps nicht finden, in Ermangelung von Straßen, Ausschilderung oder verlässlichen GPS-Angaben.

Für alle Reisen zwischen Mitte Dezember und Mitte Ferbruar raten wir zur Übernachtung in Ndutu/Masek und der Weiterreise nach Seronera/Serengeti. Reisende, die ab Mitte Februar bis Ende März unterwegs sind, sollten über eine weitere Nacht in der südlichen Serengeti auf der anderen Seite der Nationalparkgrenze nachdenken, zum Beispiel im Kusini Tented Camp.

Ndutu –  das ist eine wirklich abgelegene Region, die zu bereisen außerhalb der Geburtensaison nicht an erster Stelle steht. In der Trockenheit staubt der salzige Sand stark. Wer allerdings auf dem Weg vom Krater in die Serengeti ein excellentes Camp, wie z.B. das Lake Masek Tented Camp, zu einem sehr guten Nebensaison-Preis buchen möchte, dem sei der Gedanke empfohlen.