Dauer: 8 Tage   Ziel: Nordtansania   Preis: ab 2669 € p.P.
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auf einen Blick

Kleingruppenreise mit maximal 6 Teilnehmern

Es ist Geburtensaison! Jetzt ist die Zeit, wo die großen Herden die südliche Serengeti ansteuern. Verflixt, sie wandern bis zu 100 km am Tag, immer dem Regen nach. Doch mitten durch das Gebiet verläuft die Grenze zweier Schutzgebiete. Wie gut, dass wir auf beiden Seiten gebucht haben!

Worum handelt es sich?

  • 8-tägige Kleingruppenreise mit maximal 6 Gästen pro Fahrzeug
  • Garantierte Durchführung ab 2 Teilnehmern
  • Geführt durch erfahrenen, deutsch sprechenden Safari-Driver-Guide
  • Optimale Safari-Erlebnisse: Early Morning- und Abendpirschfahrten
  • einschließlich einer Übernachtung in Ndutu
  • 4 Tage und 3 Nächte innerhalb des Ökosystems Serengeti-Ngorongoro

Wo übernachte ich?

  • In netten, kleinen Lodges und typisch busch-luxuriösen Tented Camps
  • Immer an Orten mit schöner Aussicht und in idealer Lage

Wann findet diese Reise statt? 

Für wen ist das geeignet?

  • Für alle, die lieber in der Gruppe reisen
  • Für Preisbewusste – attraktiver Preis durch erhöhte Teilnehmerzahl

Wo startet und endet die Safari?

Reiseverlauf

Tag 1, Montag: Anreise

Je nach Ankunft Ihres gebuchten Fluges holen wir Sie am Flughafen von Kilimandscharo oder Arusha ab und bringen Sie direkt ins Blues&Chutney, unser agentureigenes Boutiquehotel am Fuße des Mount Meru. Nachmittags, wenn Ihre Gruppe vollzählig ist, lernen Sie Ihre Mitreisenden beim ausführlichen Safari-Briefing mit der örtlichen Reiseleitung bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse kennen. Später serviert unsere Köchin Witness ein leckeres Dinner aus der Landhausküche. Willkommen in Afrika!
Übrigens: Sie möchten bereits einen Tag vorher anreisen? Sie landen mitten in der Nacht zu Montag? Kein Problem – wir holen Sie rund um die Uhr am Flughafen ab. Eine Zusatznacht im Blues&Chutney mit Frühstück ist ab € 75 p.P. im Doppelzimmer, 110 € im Einzelzimmer auf Anfrage zubuchbar.

Tag 2, Dienstag: im Arusha Nationalpark

„Pole Pole“, wie sie hier sagen. Langsam, langsam. Ihr Safari-Guide erwartet Sie mit dem vollgetankten Allradfahrzeug, aber Sie brauchen Ihre Taschen heute noch nicht zu packen. Denn Ihre Tour beginnt mit einem ausgedehnten Tagesausflug in den nahen Arusha Nationalpark, der sich auf den Ausläufern des majestätischen Mount Meru erstreckt und neben landschaftlicher Vielfalt einer Fülle von Tieren als Heimat dient. Die Gegend war ehemals, zur Kaiserzeit, deutsches Jagdgebiet und ist Drehort des Streifens „Hatari!“ mit John Wayne und Hardy Krüger, dessen alte Farm „Momella“ zunehmend verfällt. Und doch sieht man die weißen Rondavels noch immer in der Landschaft liegen. Von den Momella-Seen aus genießen Sie mit etwas Wetterglück einen wunderbaren Blick auf den schneebedeckten Kilimandscharo. Sie entdecken heute außerdem mit Sicherheit die ersten Zebras, Büffel und Giraffen – ein gelungener Start in Ihr Safari-Abenteuer ist also garantiert.

Alle Mahlzeiten inklusive.

Tag 3, Mittwoch: Lake Manyara

Wenn alles Gepäck verstaut ist, nehmen Sie Abschied von Ihren Gastgebern und machen sich auf den Weg nach Westen. Sie passieren Arusha. Schöne, alte Gebäude gibt es keine zu sehen, aber dafür eine lebendige afrikanische Stadt. Sie halten kurz, vertreten sich ein wenig die Beine und gehen auf Tuchfühlung mit einer anderen Welt – braucht noch jemand einen Sonnenhut, die lokale Währung oder Postkarten und Briefmarken? Alles roger? – Dann kann es weitergehen, durch Maasailand und immer auf den Großen Grabenbruch zusteuernd, erreichen Sie bald die Abzweigung in Richtung Ngorongoro. Steil ragt das Massiv nun vor Ihnen in den Himmel, an dessen Fuße der Manyara (Soda-) See liegt, der zahlreichen Wasservögeln eine Heimat ist. Vor allem Flamingos und Pelikane tummeln sich auf dem Wasser, doch weit mehr als 400 Vogelarten kommen hier vor. Unter ihnen z.B. Nimmersatt-Störche, Nashornvögel und Hornraben. Berühmt ist der kleine Nationalpark aber vor allem für seine Baumlöwen. Ihr Guide erklärt Ihnen, was es damit auf sich hat.
Bevor Sie am späten Nachmittag Ihre Lodge ansteuern, unternehmen Sie im quirligen Ort Mto wa Mbu noch einen Spaziergang mit einem lokalen Guide durch Bananen- und Reisplantagen und suchen sich später ein gemütliches Plätzchen in einer typischen Bar an der Dorfstraße. Wer möchte ein Bananenbier? Keine Sorge, es gibt auch Pils, Sodas oder Limonade. Genießen Sie das Flair dieses friedlichen Örtchens und den Anblick von bunt gekleideten Frauen, die Bananen, Papayas und Avocados in großen Wannen feilbieten, oder erstehen Sie eine Handarbeit als Souvenir. Trööööt. So viele Motorräder! Wo wollen die alle hin? Wenn Sie ausgetrunken haben, geht es weiter in die nahe Rift Valley Lodge mit ihrer so umwerfenden Aussicht über den Manyara-See, besonders zum Sonnenuntergang.

Alle Mahlzeiten inklusive.

Tag 4, Donnerstag: Tschüss, Zivilisation!

Haben Sie den Tag mit einem Sprung in den Pool begrüßt? Das ist sicher eine gute Idee bei dieser Aussicht! Nach dem Frühstück brechen Sie auf und überqueren in weiten Serpentinen den gewaltigen Graben, der im Jordantal beginnt und im Auseinanderdriften zweier Kontinentalplatten seinen Ursprung hat. Das vor Ihnen liegende Hochland ist fruchtbar und ertragreich. Viele Bauern bauen Getreide an und je höher es geht, umso mehr wächst auch Kaffee. Kurz hinter dem lebhaften Ort Karatu verlassen Sie dann am Tor zum Ngorongoro für die nächsten drei Tage die Zivilisation. Nur Maasai dürfen hier oben siedeln, weil sie es seit Jahrhunderten tun. Ansonsten gehört das Land einzig den wilden Tieren. Sie passieren heute den Krater und werfen schon einmal einen Blick hinein. Unfassbar, wie groß er ist. Und 20.000 Tieren eine Heimat! Am Denkmal von Prof. Grzimek und seinem Sohn Michael scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. „Guten Abend, meine lieben Freunde!“ – die Älteren erinnern sich vielleicht, wie Bernhard Grzimek sich mit diesen Worten regelmäßig an Millionen Fernsehzuschauer wandte und im Nachkriegsdeutschland ein Bewusstsein für die wilden Tiere Afrikas und ihren Platz auf dieser Welt schuf.
Durch herrliche Landschaft setzen Sie Ihre Fahrt fort und erreichen bald die zum Ngorongoro gehörende Region Ndutu. Ab Ende November schlagen die mobilen Camps ihre Zelte hier wieder auf, denn nun kann man täglich mit der Rückkehr der Großen Tierwanderung rechnen. Je nach Regen und Futterangebot ziehen die großen Herden aus der Maasai Mara hierher, denn die salzige Erde enthält wertvolle Mineralien, die die Muttertiere nun für die Milchproduktion benötigen: Es ist Geburtensaison! Im Dezember starten die Zebras, ab Februar die Gnus. Niedlich ohne Ende, aber leider auch ein Festmahl for die großen Katzen. Übrigens: Sollte die „Great Migration“ auf sich warten lassen, ist Ndutu trotzdem immer eine Reise wert. Denn die vielen hier vorkommenden Raubkatzen sind alle ortsgebunden und wandern nicht mit. Es ist zudem der einzige Ort in Nordtansania, wo man mit dem Safarifahrzeug querfeldein fahren darf. Tolle Raubtierfotos sind hier möglich, denn auch die Jäger auf Samtpfoten werden um diese Jahreszeit Eltern, weil das Futterangebot so groß ist, wenn die Herden zurückkehren.

Ihr Camp für die Nacht ist sorgsam im Schatten von Akazienbäumen errichtet und der Inbegriff schlechthin von Afrika-Romantik. Wie wäre es mit einem Gin&Tonic am Lagerfeuer, bevor die Crew zum Dinner bittet?

YouTube Video Ndutu Ende Januar 2018: (Danke vielmals an Jenny von „Reiseexperte on Tour“)

Alle Mahlzeiten inklusive.

Tag 5, Freitag: Die Große Tierwanderung

Schlafen wird überbewertet! Aber da es in Tansania, das bekanntlich am Äquator liegt, ohnehin von 6:30 h – 18:30 h hell ist und danach schlagartig dunkel, sind Sie bestimmt früh ausgeschlafen! Es lohnt sich, denn mit dem ersten Licht des Tages haben Sie die Chance, die großen Raubkatzen Afrikas bei der Jagd zu erwischen. Sie sind mittendrin – kein Tor muss passiert, keine weite Anfahrt in Kauf genommen werden. Jetzt ist die Zeit für Ihre Fotos im diffusen Morgenlicht. Ob Sie heute im Busch frühstücken oder im Camp, wann Sie auf welcher Route in die Serengeti aufbrechen, diese Entscheidung überlassen wir Ihrem Guide. Die Herden wandern bis zu 100 km am Tag und er wird sein bestes geben, sie für Sie aufzuspüren. Spätestens zu Mittag verlassen Sie jedoch Ndutu und fahren in die Serengeti ein, den vielleicht berühmtesten Nationalpark der Welt. „Siringit“ ist Maasai und bedeutet „weites Land“. Wer einmal über die Ebenen geblickt hat der weiß, warum.
Ihr Camp liegt wunderbar in einer wildreichen Region, nahe bei Seronera. Freuen Sie sich an der Stille, der hervorragenden Küche und den vielen, vielen Sternen am Firmament. Keine künstliche Lichtquelle weit und breit! Nachts dürfen Sie dann rätseln, wer auf vier Beinen um Ihr Zelt schleicht. Und die Löwen von Seronera brüllen im Morgengrauen um die Wette…

Alle Mahlzeiten inklusive.

Tag 6, Sonnabend: Serengeti darf nicht sterben!

Entschuldigung, aber Sie müssen nochmal früh aufstehen. Same procedure as yesterday!
Ihr Camp liegt ganz in der Nähe von Seronera, wo nicht nur bis zum heutigen Tage die Frankfurter Zoologische Gesellschaft sitzt, sondern wo viele Raubkatzen zu Hause sind. Sie machen sich auf die Suche nach Löwen und Leoparden und schön gewachsenen Akazienbäumen, die als Fotomodell vor der aufgehenden Sonne dienen. Die Savanne erwacht, während Sie an den Hippo-Pools Ihr Buschfrühstück in Gesellschaft hunderter Flusspferde genießen. Anschließend ist Zeit für einen kurzen Besuch im Seronera-Besucherzentrum mit einer interessanten Ausstellung über das Werk Grzimeks. Nach dem Mittagessen im Camp geht es später, wenn die Schatten länger werden, erneut auf Pirschfahrt. Was diese Runde bringen mag? In Afrika kriegt man immer das, was man nicht erwartet.

Alle Mahlzeiten eingeschlossen.

Tag 7, Sonntag: Der Ngorongoro-Krater

Auf zum großen Finale:
Während Sie frühstücken, packt Ihr Guide das Fahrzeug und sie durchqueren erneut die Landschaft wie aus einem Land vor unserer Zeit. Hier liegt auch die Olduvai Schlucht, die „Wiege der Menschheit“. Während in der Serengeti noch Antilopen- und Elefantenherden die Landschaft prägen, so sind es im Ngorongoro Schutzgebiet wieder vorwiegend Maasai und ihre Viehherden. Sie erreichen die berühmte Caldera mittags und haben genug Zeit für eine ausführliche Pirschfahrt auf dem Kraterboden. Junge, geht das steil hinab! Auch das in Tansania selten gewordene Nashorn lebt hier, sowie alle großen Wildtiere mit Ausnahme von Giraffen: die Wände sind zu steil, sie kommen nicht hinunter. Mehrere Löwenrudel teilen sich das Rund aus 20 Kilometern Durchmesser. Ist Ihre persönliche Big 5-Liste komplett? Wir drücken Ihnen die Daumen.
Sie übernachten in einer gemütlichen Lodge in Karatu, nur wenige Kilometer außerhalb des Schutzgebietes.

Alle Mahlzeiten eingeschlossen.

Tag 8, Montag: Sansibar oder Abreise?

Sie sind zurück unter Leuten und haben heute Morgen etwas Zeit für den schönen Ort mit seiner klaren, frischen Luft und der roten, afrikanischen Erde. Sie besuchen den Markt und machen sich langsam auf den Weg zurück ins Tal. Wir bitten zu Tisch bei einer lokalen Frauen-Kooperative in Mto Wa Mbu, inmitten von Bananenplantagen. Dann kehren Sie nach Arusha zurück und verabschieden sich von Ihrem Guide und Ihren Mitreisenden. Je nach Ihren Plänen bringen wir Sie jetzt nach Arusha, zum lokalen Flughafen für Ihre Weiterreise nach Sansibar oder zum internationalen Flughafen Kilimandscharo für die Abreise nach Europa.
Wir hoffen, Sie hatten eine wunderbare Zeit und wünschen Ihnen eine angenehme Weiterreise. Safari Njema!

Preise

Alle Angaben in Euro pro Person. Preise sind gültig bis 12/2020. Alle lokalen Steuern und Gebühren sind bereits enthalten.
Teilnehmer
Dezember 2019 -
Februar 2020
März 2020
ab 2 Teilnehmern 26992669
als Privatreise mit 2 Personen zum Wunschtermin 30743041
Einzelzimmer-Zuschlag379373

Leistungen

Inklusive:

  • private Flughafentransfers
  • Sieben Tage Safari in der Kleingruppe mit maximal 6 Teilnehmern
  • Transport und Pirschfahrten im modifizierten Allrad-Land Cruiser mit Dachluke zum Fotografieren
  • Garantierter Fensterplatz
  • Service eines professionellen, deutschsprachigen Safari-Driver-Guides
  • Alle Eintritte in die Nationalparks
  • Alle Pirschfahrten
  • geführter Spaziergang durch Bananen- und Reisplantagen
  • 2 Liter Mineralwasser pro Person und Safari-Tag
  • 1 wiederbefüllbare Edelstahl-Trinkflasche pro Person als Geschenk
  • Kaffee/Tee zu Lunch-Paketen
  • 2 x Vollpension im Blues&Chutney Country B&B
  • 5 x Vollpension in guten Safari-Lodges oder Tented Camps lt. Reiseverlauf
  • Alle Mahlzeiten lt. Reiseverlauf, Mittagessen meist als Lunchpaket
  • Flying Doctors - Versicherung (Erste Hilfe vor Ort und Rettungsflüge, Hospitalkosten nicht abgedeckt)
  • 18 % tansanische Umsatzsteuer
  • Alle weiteren anfallenden Abgaben und Gebühren (4/2019)

Nicht inklusive:

  • Internationale Flüge (gerne machen wir Ihnen ein Angebot)
  • Reiseversicherungen
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Visum (50 USD p.P., zahlbar bar bei Einreise)
  • Getränke in den Lodges
  • Badeverlängerung, z.B. auf Sansibar

Vereinzelte Änderungen der Unterkünfte bei mindestens gleichwertigem Standard hinsichtlich Ausstattung und Lage müssen wir uns vorbehalten.