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Mit einer Fläche, welche die der Schweiz deutlich überschreitet, ist das Wildreservat Selous im Süden Tansanias das größte in ganz Afrika. Bis vor kurzer Zeit war ein Besuch nur per Flugzeug oder Zug möglich, doch mittlerweile wurden die Straßen so weit ausgebaut, dass das Reservat für jedermann zugänglich ist. Nicht nur die schiere Größe des Selous, benannt nach dem englischen Jäger und Autor Frederick Courtney Selous (1851-1917), ist beeindruckend – auch die Menge der darin lebenden Tiere ist es.
Das Selous ist Heimat von etwa 10.000 Elefanten sowie einem großen Teil der tansanischen Büffel-, Flusspferd-, Krokodil-, und Wildhundbestände.
Des weiteren leben im Wildreservat Selous Löwen, Buschböcke, Impalas, Giraffen, Antilopen, Paviane und Zebras. Eine weitere, leider äußerst selten gewordene Tierart lebt hier: Nashörner. Etwa 150 bis 200 von ihnen können im Reservat gesichtet werden. Auch gut 350 Vogel- und 2.000 Pflanzenarten weist das Reservat auf und so verwundert es nicht, dass das Wildreservat Selous zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt wurde.

Die Landschaft des Selous wird maßgeblich vom Fluss Rufiji geprägt. Dieser schlängelt sich quer durch den Park und mündet schließlich im Indischen Ozean. Sein Wasser speist zahlreiche Seen, die für die Tier- und Pflanzenwelt überlebensnotwendig sind.
Nur hier können die Besucher Tierbeobachtungen im Jeep, Bootstouren und Wanderungen verbinden. Die Umgebung des Sees Tagalala zählt zu den schönsten Orten im ganzen Park.

Die beste Reisezeit
Die beste Zeit um das Wildreservat Selous zu besuchen sind die Trockenzeiten von Juni bis Oktober sowie Januar und Februar. Von Juni bis Oktober ist es angenehm kühl, im Januar und Februar ist es nach den Regenfällen herrlich grün.