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Das Ngorongoro Schutzgebiet, auch genannt die NCCA (Ngorongoro Crater Conservation Area) umfasst ein großes Gebiet zwischen Karatu im Süden, Lake Natron im Norden und der Serengeti im Westen. Grabenbrüche und Vulkane prägen die Landschaft. Die hauptsächlichen Gräben befinden sich nördlich des Lake Eyasi und östlich der Lakes Manyara und Natron, wo sich in den vergangenen vier Millionen Jahren die neun Vulkane des Ngorongoro Hochlandes bildeten. Von diesen neun ist nur noch der Ol Donyo Lengai aktiv. Die Asche und der Staub der Eruptionen dieser Vulkane wurden vom Wind in die Ebenen geweht und bilden bis heute den fruchtbaren Boden der Serengeti. zum Schutzgebiet gehören der berühmte gleichnamige Krater aber auch die unbekannteren kleinen vulkanischen Krater Empakaai und Olmoti.
Die Region Ndutu, wo die Große Tierwanderung sich zur Fohlzeit zwischen Dezember und Februar aufhält, wird oft als südliche Serengeti bezeichnet. Geologisch mag das stimmen, tatsächlich aber gehört Ndutu zur NCCA. Wichtig zu wissen ist das eigentlich nur deswegen, weil unterschiedliche Eintrittsgebühren fällig werden und man bei Grenzüberschreitung empfindlich zur Kasse gebeten werden kann.
Der größte Unterscheid zwischen einem Nationalpark und einem Schutzgebiet ist, dass in einem Gebiet wie der NCCA Massai leben, siedeln und ihr Vieh weiden lassen dürfen. Innerhalb des Nationalparks ist ihnen das nicht gestattet. Für das Auge unterscheiden sich beide Regionen nicht, es gibt auch keine Zäune – nur grüne Grenzen.