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Im Ngorongoro Hochland, in der Nähe des gleichnamigen Kraters, befinden sich die weniger berühmten Olmoti– und Empakaai-Krater, die keineswegs weniger sehenswert aber erheblich weniger besucht sind. Es gibt keine Zufahrtsstraßen und nicht sehr viele Tiere zu sehen, sondern landschaftliche Schönheit. Hier kann man herrliche Wandertouren in nahezu unberührter Natur unternehmen. Orte wie diese, so abgelegen und friedlich, sind rar geworden.

Empakaai
Den besten Blick in die sechs Kilometer weite Caldera genießt man vom Kraterrand aus. Fast die Hälfte des Grundes ist von Wasser bedeckt. Für einen afrikanischen Soda-See ist er mit gut 80 Metern ungewöhnlich tief. Die Kraterwände ragen bis zu 300 Meter über den Grund.
Die Aussicht auf dem Wanderweg, der hinein in den Krater führt, verändert sich mit jeder Wegbiegung: Immer wieder gibt es dramatische Ausblicke, wenn die Spitze des noch aktiven Ol Donyo Lengai-Vulkans, dem heiligen Berg der Massai, über den Rand hinaus in der Ferne erkennbar ist. Bei klarer Sicht kann man von hier über das Rift Valley bis zum Lake Natron sehen. Und manchmal reicht die Sicht sogar bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Kilimandscharo weit im Osten.
Auf einer Wanderung hinein in den Krater können Ihnen Büffel oder Buschböcke begegnen, darüber hinaus gibt es hier viele Vogelarten zu sehen. An den Ausläufern des Sees finden sich immer mal Elanantilopen und Wasserböcke. Die stille Schönheit dieses so beschaulichen und doch wilden Ortes berührt auf ganz besondere Weise.

Die Nächte im Zelt können hier in den Monaten Juni bis August sehr kalt werden können, denn hier sind wir auf 3.500 Meter über NN.