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Der Arusha Nationalpark wurde 1960 gegründet, ist 137 km² groß und liegt zwischen dem Kilimandscharo und dem Mount Meru im Hochland auf immerhin 1.500 Meter.
Der Gipfel des Mount Meru ist 4.566 Meter hoch!
Der Park war zur Kaiserzeit deutsches Jagdgebiet. Hier liegt auch Hardy Krügers Momella, seine ehemalige Farm, die heute als Lodge dient, aber leider zunehmend verfällt und quasi seit einigen Jahren nicht mehr bewohnbar ist. Ganz in der Nähe des Anwesens hat der Autor des aktuellen Reise Know How-Führers über Tansania mit „Hatari“ eine 5-Sterne-Lodge geschaffen, die den Mythos Momella am Leben hält. Allem Anschein nach soll aber bald auch dem „alten“ Momella wieder auf die Beine geholfen werden. Sehenswert ist es allemal!
Flora und Fauna des Parks wandeln sich mit seiner Topografie, die von Wäldern über Seenlandschaft bis hin zu Sümpfen reicht. Die besten Monate für eine Bergtour sind Juni bis Februar, wobei es im November hin und wieder regnet. An klaren Tagen kann man sowohl den Kilimandscharo als auch den Mount Meru von fast jeder Stelle des Parks aus sehen. Die meisten Chancen auf einen freien Blick auf den Kilimandscharo hat man tagsüber von Dezember bis Februar, in der restlichen Trockenzeit zeigt er sich meist früh morgens und gegen Abend.

Lage
Der Park liegt nur 25 km östlich von Arusha, 58 km von Moshi und 35 km vom Kilimandscharo International Airport entfernt und eignet sich damit bestens zum Einstieg und Ankommen nach der langen Flugreise.

Wildlife
Im Park leben viele Tierarten, darunter Schwarze und Weiße Colobus-Affen, für die der Park besonders berühmt ist. Darüber hinaus laufen Ihnen Paviane, Elefanten, Giraffen, Büffel, Flusspferde, Wasserböcke, Warzenschweine und diverse Antilopenarten vor die Kamera, mit Glück auch zwei Raubtierarten, nämlich Leoparden und Hyänen.
An den sodahaltigen Momella-Seen leben zahlreiche Vogelarten und je nach Jahreszeit unzählige Flamingos.

Wandern
Falls Sie vorhaben am Mount Meru zu wandern (dort gibt es verschiedene Landschaften – Ebenen, bewaldete Moorgebiete und eine Lava-Wüste), so geht das nur in Begleitung eines vorab bestellten und bewaffneten Park-Rangers. Auch eine Gipfeltour ist buchbar, hier genießen Sie dann einen eindrucksvollen Blick auf den Krater und den 3000 Meter tiefer liegenden Eruptions-Kegel.